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zur KAMPAGNE 7. Januar 2017

#KeinEinzelfall#KeineEinzeltäter

der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

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mit Unterstützung durch den Bundesvorstand der Roten Hilfe

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Infoveranstaltung und Solikonzert für Oury Jalloh in Leipzig

Am 11.05.2017 um 19.00 Uhr findet in der Frauenkultur Leipzig (Windscheidstr. 51 04277 Leipzig) eine Infoveranstaltung + Diskussion zum Thema Repression mit Aktivist_innen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh statt.

Und am 13.05.2017 um 19.30 Uhr gibt es am selben Ort ein Solikonzert + Spoken Poetry Support mit Carmel Zoum, konTa und System D. Bereits ab 18.00 Uhr ist Einlass und es gibt ein KüFa-Buffet.

Flyer zum Download (pdf)

Soliparty-Plakat zum Download (pdf)

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Neues Buch / New Book, by Eddie Bruce-Jones

Police Brutality and Racism in Germany

(…)The state prosecutor declared Jalloh’s death to be a suicide and brought negligence charges against police.  The supervising officer, eight years after Jalloh’s death, was issued a fine.  Debates continue today as to why the investigation and prosecution were unconcerned with the possibility that Jalloh was murdered by police that morning in Dessau.  Jalloh’s case, while it may sound particularly sinister, illustrates a pattern—a systemic failure for authorities to properly investigate police violence (…)

 

 

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Arbeitsgruppe von Sachverständigen der Vereinten Nationen zu Menschen afrikanischer Abstammung (WGEPAD) besucht Dessau am 22. Februar 2017

Nach einem informellen Treffen der Expertengruppe mit Vertretern der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh am Montag im Deutschen Institut für Menschenrechte Berlin werden sich die Sachverständigen am Mittwoch, den 22.2.17 mit Verantwortlichen in Dessau treffen und gemeinsam den Tatort in Zelle Nr. 5 des Dessauer Polizeireviers besichtigen – den Ort, wo Oury Jalloh am 7. Januar 2005 verbrannt wurde.

Pressemitteilung als pdf

Berlin: Am Montag den 20.2.17 traf die von UNO-Mitarbeitern begleitete Expertengruppe zu einem Informationsbesuch über die Menschenrechtssituation von Menschen Afrikanischer Abstammung in Deutschland ein.

Während ihres Aufenthalts in Deutschland trifft die Arbeitsgruppe unter anderen die Bundesregierung, Landesregierungen, nationale Einrichtungen, Menschenrechtsinstitutionen sowie die Zivilgesellschaft. Dabei werden Informationen gesammelt, die jegliche Form von Rassismus, rassistischer Diskriminierung und andere Menschenrechtsverletzungen gegen Menschen afrikanischer Herkunft aufzeigen. Ebenso werden Good Practices und Handlungsempfehlungen beleuchtet, die zur Rassismusbekämpfung, Inklusion und Sichtbarkeit des gesellschaftlichen Beitrags von Afrikaner*innen und ihrer Nachkommen beitragen. Weiterlesen

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Londoner Brandexperte erklärt die Ergebnisse des neuen Brandversuchs der Staatsanwaltschaft in Schmiedeberg für unbrauchbar

Anhaltende Verschleppung und Verhinderung zielführender Ermittlungen

seitens der Staatsanwaltschaft Dessau – Roßlau

Anlässlich des 12. Todestages von Oury Jalloh veröffentlicht die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, e.V. die gutachterliche Stellungnahme des Brandsachverständigen Iain Peck

Pressemitteilung als pdf

Gutachten als pdf

Iain Peck (PROMETHEUS Forensic Services – London/UK) hatte bereits im vergangenen Jahr im Auftrag der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh ein Sachverständigengutachten erstellt, welches der Öffentlichkeit am 27. Oktober 2015 auf einer Pressekonferenz in Berlin präsentiert wurde. Darin hatte Peck wissenschaftlich begründet, dass Oury Jalloh aus Expertensicht von Dritter Hand angezündet wurde. Der Feuerzeugrest, der erst drei Tage später in den Asservaten „aufgetaucht“ war, weise ausschließlich tatortfremde Fasern und DNA-Spuren auf. Drei Gutachten belegen mittlerweile, dass dieses Feuerzeug nicht im Brandschutt der Zelle 5 gelegen haben kann.

Die Staatsanwaltschaft Dessau – Roßlau hat am 18. August 2016 im Beisein zahlreicher Medienvertreter*innen einen neuen Brandversuch in Dippoldiswalde/Schmiedeberg (Sachsen) durchführen lassen. Bis heute liegt keine gutachterliche Auswertung des Versuchs von Schmiedeberg am 18. August 2016 vor! Weiterlesen

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Magdeburg fährt zur Oury Jalloh-Demo am 07. Januar 2017 in Dessau

Zugtreffpunkt für die Fahrt zur Oury Jalloh-Demo am 07. Januar 2017 um 12:45 Uhr am ZOB in Magdeburg.

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Kaltland-Reisen Leipzig – Dessau

Aus Leipzig gibt es am 7. Januar 2017 zwei gemeinsame Zuganreisen

Am 7.  Januar 2017 und damit am 12. Todestag von OURY JALLOH, der von Polizisten erst seiner Freiheit, dann seiner Handlungsfähigkeit und schließlich auf bestialische Weise seines Lebens beraubt wurde, wird in Dessau eine Gedenkdemonstration stattfinden im Rahmen der Kampagne gegen das #Verbrennen#Vertuschen#Verschweigen#Verfolgen

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Manifestation Oury Jalloh 2017 – français

Campagne du 7. Janvier 2017

contre

#L’Incinération#LaDissimulation#LeSilence#LaPersécution

OURY JALLOH: #PasDeCasIsolé!

C’ETAIT UN MEURTRE!#PasDeMalfaiteurIsolé

L’année prochaine, le samedi 7 janvier est la commémoration du 12ième anniversaire de la mort de Ourry Jalloh, qui s’est fait prendre sa liberté, ses droits et finalement sa vie par la police d’une façon horrible.

Le 7 janvier 2005, Ourry Jalloh a été arrêté et mis en garde à vue illégalement par la police de Dessau-Roßlau. Il était attaché à un matelas résistant au feu dans la cellule n.5 avec des murs carrelés et puis cramé jusqu’à ce qu’il soit inidentifiable.

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Manifestation for Oury Jalloh 2017 – english

Call to Demonstration

7th January 2017 Campaign

Against

#Burning #Cover_up #Concealing #Juridical #Repression

 

OURY JALLOH: #NoIsolatedCase!

THIS WAS MURDER! #NoIndividualPerpetrators!

The 7th of January 2017 will be on a Saturday. It is the 12th anniversary of the day OURY JALLOH died. First the police took his freedom, then his ability to defend himself and finally, took his life in the most brutal manner!

On 7 January 2005, the Police Department of Dessau-Rosslau arrested Oury Jalloh, without cause, then took him into custody without cause, incarcerated him in a ceramic tiled holding cell #5 where they shackled him hand and foot to a fireproof mattress. Weiterlesen

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Mobilisierungsvideo zur Demo in Dessau am 07. Januar 2017

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Mohammad Sillah Gedenkdemonstration

Gedenkdemonstration anlässlich des 10. Todestages von Mohammad Sillah am 14. Januar 2017 in Remscheid

Im Gedenken an Mohammad Sillah, der am 14. Januar 2007 starb, da ihm die ärztliche Hilfe verweigert wurde!

Der 23 jährige Mohammad Sillah war Singer/Songwriter aus Guinea, der im Isolationslager für Geflüchtete am Bergfrieder Weg in Remscheid untergebracht war.  Anfang Januar 2007 suchte Mohammad aufgrund starker Schmerzen einen Arzt auf. Dieser erklärte ihm, dass er ihn erst behandeln könne, wenn er beim zuständigen Sozialamt einen Krankenschein beantragen würde.

Dieser Schein wurde ihm allerdings von dem Mitarbeiter des Sozialamtes verweigert, mit der Begründung, dass er das Land ja sowieso bald verlassen müsse. Die Stadt Remscheid bestreitet dieses, da bei dem Gespräch zwischen Mohammad und dem Mitarbeiter keine anderen Personen anwesend gewesen sein sollen. Jedoch gab es Zeugen, denen Mohammad unmittelbar nach der Verweigerung des Krankenscheines davon erzählte.

Am 11.Januar wurden die Schmerzen dann so stark, dass Mohammad den Hausmeister seiner Unterkunft bat, einen Krankenwagen zu rufen. Dieser weigerte sich aber unter der Aussage, wenn er die Treppen schon alleine geschafft hätte, könne er ja auch alleine ins Krankenhaus gehen.
Daraufhin begleitete ein afrikanischer Mitbewohner ihn zum Krankenhaus. Mohammad  brach noch auf dem Weg dorthin zusammen und wurde den Rest des Weges auf den Schultern seines Begleiters dorthin getragen.

Drei Tage später wurde er in ein Krankenhaus nach Essen verlegt, wo er letztendlich verstarb.

Der damalige  Remscheider Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz (heutiger Bürgermeister Remscheids) versicherte daraufhin, Mohammad wäre niemals der Krankenschein verweigert worden.  Die Staatsanwaltschaft Wuppertal nahm ebenfalls Ermittlungen auf, legte die Akten jedoch bald wieder beiseite. Stattdessen fand im Oktober desselben Jahres eine Razzia statt, um protestierende Flüchtlinge einzuschüchtern und zu kriminalisieren. Diese Großrazzia der Polizei wurde später von mehreren Gerichten als rechtswidrig eingestuft.

Damit die Opfer nicht vergessen werden und sich die Liste der Toten nicht fortsetzt, werden wir am 14.01.2017, dem zehnten Todestag von Mohammad Sillah, zusammenkommen, um auf die Schikanen und die Ausgrenzungsmethoden der Stadt Remscheid und des deutschen Staates gegenüber Geflüchteten aufmerksam zu machen und Solidarität einzufordern.

In Gedenken an Mohammad Sillah und alle Opfer der rassistischen Staatsgewalt!
Der Spaltung der Gesellschaft von oben setzen wir Solidarität und Einheit entgegen.
Für freien Zugang zu Gesundheitsversorgung – für die Schließung aller Sammelunterkünfte und Isolationslager!
Für eine Gesellschaft ohne Rassismus, Ausbeutung und Kriege!

14.01.2017 // 14:30 Uhr // Remscheid Hbf

Kundgebung mit anschließender Demonstration durch die Innenstadt.

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